Gesprächsstrategien

Du weißt nicht, wie du es sagen sollst?

Du willst Rechtspopulismus in deinem privaten Umfeld aktiv entgegentreten. Du willst das Gespräch suchen und diskutieren, zum Nachdenken anregen, am besten dein Gegenüber überzeugen? Dazu reicht inhaltliches Wissen alleine nicht (ist aber natürlich trotzdem notwendig, siehe dafür unsere Argumente an). Um Gehör zu finden und dein Gegenüber dazu zu bringen, gefestigte Meinungen zu hinterfragen, musst du das Gespräch strategisch geschickt angehen.

Hier bekommst du vermittelt, wie du dich auf ein politisches Gespräch im privaten Kontext vorbereiten kannst, wie du dich währenddessen verhalten solltest, wie du selbst argumentieren kannst und wie du „faule Techniken“ deines Gegenübers erkennen und benennen kannst, um gut darauf reagieren zu können. Außerdem: Nach dem Gespräch ist vor dem nächsten. Deshalb sagen wir dir auch, wie du dich selbst nach dem ersten Gespräch noch verbessern und weiter vorbereiten kannst.

Vor dem Gespräch:

Schon jetzt kannst du dir Gedanken über ein mögliches Gespräch machen. Denn je mehr du dich vorbereitest, desto sicherer wirst du in der Gesprächsführung und in deinen Reaktionen. Hier gibt es Tipps, was du schon im Vorfeld überlegen solltest, um möglichst erfolgreich zu sein und um Enttäuschungen zu vermeiden.

Im Gespräch:

Im Gespräch geht es dann zur Sache: Aber wie kannst du die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass dir überhaupt zugehört wird? Und worauf gilt es zu achten beim Argumentieren mit Rechtspopulist*innen in deinem privaten Umfeld? Nicht zu vergessen: Wie gehst du mit den rhetorischen Taschenspielertricks deines Gegenübers um? Zu diesen Fragen gibt es hier Tipps!

Nach dem Gespräch:

Um eine Person dazu zu bringen, ihre Positionen zu überdenken und langfristig im besten Fall ihre Meinung zu ändern, braucht es mehrere Gespräche. Deshalb: Nach dem Gespräch ist vor dem nächsten Gespräch. Hier noch ein paar abschließende Tipps, was du aus dem ersten Gespräch versuchen solltest mitzunehmen, damit das nächste Gespräch mit Verwandten oder Bekannten besser gelingt.

Hinweis: An dieser Stelle sei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) für die Unterstützung gedankt und für die Erlaubnis, an vielen Stellen auf bisher nicht veröffentlichtes Material von der MBR zurückgreifen zu können.