Während des politischen Gesprächs mit Verwandten oder Bekannten solltest du drei Bereiche berücksichtigen: Erstens, den persönlichen Umgang mit deinem Gegenüber - der ist wichtig, damit dir überhaupt zugehört wird. Zweitens, deine eigene Argumentationsstrategie - die ist wichtig, damit deine inhaltlichen Aussagen auch ernst genommen werden. Und drittens, die Argumentationsstrategie deines Gegenübers - nur wenn du die typischen Tricks kennst, kannst du dich gegen sie wappnen.

Der persönliche Umgang

Du willst, dass dir zugehört wird? Dass deine Argumente überhaupt ernsthaft in Betracht gezogen werden? Damit das klappt, solltest du auf Dinge wie deine Sprache und dein Auftreten achten - und auch dein Gegenüber respektvoll behandeln. Hinweise dazu gibt es hier.

Eigene Argumentationstechniken

Du willst nicht nur gehört werden, sondern auch überzeugen? Dein Gegenüber soll wenigstens beginnen, seine*ihre Meinung zu hinterfragen und zu überdenken? Dann ist es wichtig, dass du beim Argumentieren auf einige Dinge achtest: Leite zum Beispiel einen Perspektivwechsel bei deinem Gegenüber ein oder fordere sie*ihn dazu auf, praktische Konsequenzen ihrer*seiner Vorschläge zu beachten. Wie das geht, kannst du hier nachlesen.

Rechte Argumentationsmuster und Gegenstrategien

Mit rechten Argumentationsmustern schafft man es, vom eigentlichen Thema abzulenken. Sie werden auch benutzt, um eine sachliche Auseinandersetzung zu verhindern oder um eigentlich haltlose Aussagen auf perfide Weise scheinbar zu rechtfertigen. Welche Argumentationstricks auch von Rechtspopulist*innen in deinem Umfeld häufig verwendet werden und wie du auf sie reagieren kannst, lernst du hier.